Reise an das Ende der Nacht

Märkisches Museum/Witten, 2015

Overthetoptours”, C-Print, 70×100cm, 2015:
Motive entlang der ehemaligen Front des 1.Weltkriegs, der Titel wurde einem Reisebüro für 1.WK Touristen entnommen. (siehe FOTO)

Metropolis”, 2011: Diaspiegelprojektion (Karussell mit Timer, ca. drei Dias pro Minute), verschiedene Materialien, Modellbausätze von Kriegsflugzeugen

Germaniahalle”, Spielplatzsand und Gips, 70×70×50cm, 2015: Nachbau der im 3.Reich für Berlin geplanten “Germaniahalle” unter Berücksichtigung Albert Speers Ruinenwerttheorie.

Bombed Skyline”, Zeichnung und Collage, 100×200cm, 2013 (siehe FLACH)

Mountains of Madness”, Col., HDV, 13:43 Min., Penally(Wales), 2014: Kamera: 1.WK Übungsgräben bei Penally/Wales; Audio: Mitschnitte kommentierter 1. WK Computerspielen; (siehe VIDEO)

Happy Birthday

Chapter Gallery/Cardiff (UK), 2014

Auf Einladung des Chapter Arts Center in Cardiff/Wales thematisierte die Einzelausstellung „Happy Birthday“ 100 Jahre 1.Weltkrieg bzw.
die relevanten Folgen für die Gegenwart. Die beiden wesentlichen Kreaturen, die aus dem 1.Weltkrieg hervorgingen, sind der Zombie und
der Cyborg. Der Verlust der westlichen Kultur, mittels Mythologie die Realgeschichte nicht mehr in eine Heilsgeschichte umwandeln zu können, ist auf das Auflösen des Konflikts zwischen Natur und Kultur/Zivilisation, die klassische Vorraussetzung für gesellschaftliche Entstehungsmythologien, als ein entscheidender Faktor zurückzuführen.
Der Zombie ist demnach Allegorie auf den gefallenen Engel oder den verotteten mythologischen Helden, also dem Verlust und Vergangenen zuzuordenen, während der Cyborg, den ursprünglichen Konflikt zwischen Natur und Maschine bereits in sich tragend, für eine wie auch immer auszusehende Zukunft steht und neues Potential für posthumanistische Diskurse bereithält.

Overthetoptours”, C-Print, 70×100cm, 2014:
Motive entlang der ehemaligen Front des 1.WK in Nordfrankreich. Der Titel wurde einem Reisebüro für 1.WK Touristen entnommen. (siehe FOTO)

Vitrineninstallation, 121×613×31cm, 2014:
Ghosts of Mars”, 44 Reliquien, Fundstücke von den ehemaligen Schlachtfeldern des 1.WK, museale Inszenierung und private Sammelleidenschaft
Camera in Conflicts”, 21 Nachbauten prägnanter Fotografien aus der Dokumentation des 1.WK mit entsprechend umgerüsteten Playmobilfiguren

Mordor”, Objekt, 27×83×76cm, 2014:
räumlicher Nachbau der landschaftlichen Spieloberflächen von 1.WK Computerspielen.

Georgy, Willy and Nicky”, verschiedene Materialien, ca. 20×80×180cm, 2014:
Outfits für ein Fussballspiel mit Gasmasken

Darkstar”, Klang-/Diainstallation, 2013: Diaprojektoren, Intervallschaltung, Spiegelobjekt, Drehmotor, Kontaktmikrophone verstärken Ventilator und Diaschaltung zum „Drone Sound“.

Der Amerikanische Freund”, Plastiken, Spielplatzsand, Gips, Höhe bis 92 cm, 2012: Sandabgüsse geplanter Architekturen im Dritten Reich unter Berücksichtigung der sogenannten „Ruinenwerttheorie“ Albert Speers

Overthetoptours”, C-Prints (Kamera Voigtländer 1938), 60×38 cm, 2014: britische Kriegs- monumenten des 1. WK

Happy Birthday”, Performance (siehe AKTION)

Madworld”, Video, Col., 04:10 Min., Somme/Berlin, 2014: S/W Dias von Kriegsmonumenten des 1.WK in Nordfrankreich und Flandern, Timer, Overvoicegesang zu „Madworld“ von Gary Jules Coverversion.

Mountains of Madness”, Col., HDV, 13:43 Min., Penally(Wales), 2014
Kamera: 1.WK Übungsgräben bei Penally/Wales; Audio: Mitschnitte kommentierter 1. WK Computerspielen; (siehe VIDEO)

Ruinenwerttheorie

„ (…) _Die Ruinen des Kommunismus, des Kapitalismus – ja sogar des Nationalsozialismus – erweisen sich als reichhaltige Quelle. Dettmeiers “Der Amerikanische Freund” zeigt Putlitz’ Gebäude, im Verfall begriffen. Die halb zerfallenen Bauwerke, die wie zerbröckelnde, halb zerstörte Sandburgen wirken, strafen die sogenannte Ruinenwerttheorie des Nazi-Architekten Albert Speer Lügen. Der hatte nämlich postuliert, die Bauten des “Dritten Reichs” sollten so massiv und hochwertig errichtet werden, dass sie auch noch angemessen erhabene Ruinen abgeben würden – denen im alten Rom nicht unähnlich. (…)
Robert Wilson, Katalogtext

Visionen

Marta/Herford, 2013

Spielplatzsand- und Gipsgemisch, Höhen 70 – 100cm, 2013: Abgüsse und Ruinen-modifikationen im 3.Reich nicht realisierter Architekturen unter Berücksichtigung A.Speers „Ruinenwerttheorie“

Krautkamerad

Galerie Schmidt Maczollek/Köln, 2013

Gauforum Deutz”, Spielplatzsand- und Gipsgemisch, 50×150×450cm, 2012
Abgüsse und Ruinenmodifikationen vor Ort: Nachbau des im 3.Reich geplanten „Gauforum Deutz“ unter Berücksichtigung A. Speers „Ruinenwerttheorie“.

Voigtland”, “Ride ‘Em Jewboy”,“Open Range
(siehe FOTO)

Krautkamerad”, Präsentationskoffer inkl. Diakarussell mit Lautsprecher, S/W-Dias aus dem Braunkohle Tagebaugebiet des Rheinlands, Musik: „Krautkamerad“ von Stabilelite/Düsseldorf, 2012

Der Amerikanische Freund

Galerie Oel-Früh/Hamburg, 2012

Der Amerikanische Freund”, Spielplatzsand- und Gipsgemisch, Höhen 70 – 100cm, 2012: Formabgüsse und Ruinenmodifikationen der im 3.Reich geplanten und nicht realisierten Elbuferbebauung Hamburgs unter Berücksichtigung Albert Speers „Ruinenwerttheorie“

Voigtland”, C-Print (Kamera Voigtländer 1938), 40×60cm, 2012: Hamburger Hafen City (siehe FOTO)

Golden Gate”, 150×220×220cm, 2012: Diakarussell mit Timer (ca. drei Dias pro Minute), verschiedene Materialien, Skyline des zerbombten Hamburg mit der von Hitler geplanten Hochbrücke

Ride ‘Em Jewboy”, Video, 2012, Overvoicegesang, Musik: Kinky Friedmans Shoa Ballade „Ride ’Em Jewboy“; Diakarussell mit Timer (ca. vier Dias pro Minute): Motive aus Hamburg mit historischem Bezug zum KZ Neuengamme und seinen Aussenlagern in Hamburg

Peace in the Valley Once Again

Neuer Kunstverein Wuppertal, 2011

Der Flugplatz Johannisthal wurde im September 1909 als zweiter Flugplatz Deutschlands eröffnet, damals noch Motorflugplatz Johannisthal-Adlershof genannt. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 kam es zur Militarisierung der Flugwirtschaft. In der Zeit des National-
sozialismus wurde der Flugplatz Johannisthal als Versuchsfeld für die geheime Aufrüstung der Wehrmacht genutzt, u.a. von der dort ansässigen Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL). Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde das Gelände geschlossen und sich selbst überlassen, was bis zur Wiedervereinigung ein Biotop mit vielen seltenen Tieren und Pflanzen zur Folge hatte. Heute ist dort neben dem Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof ein rund 65 Hektar großer Bereich als Naturschutzgebiet und Landschaftspark zu finden.

Metropolis”, Höhe 150cm, 2011: Diaspiegelprojektion (Karussell mit Timer, ca. drei Dias pro Minute), verschiedene Materialien, Modellbausätze von Kriegsflugzeugen

Bombed Skyline”, 38×22×220cm, 2011: Diaprojektion (Karussell mit Timer, ca. drei Dias pro Minute), verschiedene Materialien, Prototyp einer Skyline zerbombter Städte vom US Bürgerkrieg bis Gaza

Peace in the Valley”, Collage und Zeichnung, 38×60cm, 2011: Skyline zerbombter Städte vom US Bürgerkrieg bis Gaza (siehe FLACH)

Peace in the Valley Once Again”, 2011: Adlershof, Video und Diaprojektion der gleichen Motive (ca. vier Dias pro Minute), Musik: “Peace in the Valley Once Again”/The Handsome Family

Erodere

Märkische Museum/Witten, 2010

Modellstadt”, Bauholz, Beize, Stoffe, von 89×110×172cm bis 130×70×203cm, 2003:
Wild-West Architektur im Ruhrgebiets des
19. Jahrhunderts/Kupferstich der Zeit aus
der Sammlung des Märkischen Museums

Wasteland”, Baryt, 70-100cm, 2002:
Kokshalden im Stadthafen Essen
(siehe FOTO)

Waitin' Around To Die

Kunstverein/Braunschweig, 2010

Picknick am Wegesrand”, Präsentationskoffer inkl. Diakarussell (ca. fünf Dias/Min.) und Lautsprecher, 2012: 15 Collagen (siehe FOTO Stalker) und 5 SW-Prints (siehe FOTO Voigtland), Musik: “Ne Cede Malis”/Spectre

Colosseo Quadrato”, Diainstallation, Sperrholz, Styrodur, Mineralwasserkisten “Deutscher Brunnen”, 2009: 3-D-Modell des Colosseo Quadrato in Rom, Diakarussell (ca. fünf Dias/Min.) und 81 dramatischen Himmelssituationen

Voigtland”, “Ride ‘Em Jewboy”,“Privatland” (siehe FOTO)

Ride ‘Em Jewboy”, Video, 2012, Overvoicegesang, Musik: Kinky Friedmans Shoa Ballade „Ride ’Em Jewboy“; Diakarussell mit Timer (ca. vier Dias pro Minute): SW Motive aus Berlin mit historischem Bezug zur Shoa und Architektur des 3.Reichs

Badlands

O.T. Raum für aktuelle Kunst/Luzern, 2008

Stadt”, 113×250×145cm, Holz und Styrodur, 2005, Wandmalerei: Dispersion, Selbstklebefolie

Picknick am Wegesrand”, Präsentationskoffer inkl. Diakarussell (ca. fünf Dias/Min.) und Lautsprecher, 2012: 15 Collagen (siehe FOTO Stalker) und 5 SW-Prints (siehe FOTO Voigtland), Musik: “Ne Cede Malis”/Spectre

Stalker”, 2007 (siehe FLACH)/“Badlands”, 2005 (siehe FLACH)

Ain't No Sunshine

Galerie Schmidt Maczollek/Köln, 2006

Stadt”, 113×250×145cm, Holz/Styrodur, 2005, Wandmalerei: Dispersion, Selbstklebefolie

Turm”, 58×79×182cm, Holz/Styrodur, 2005

Haus”, 78×86×151 cm, Holz/Styrodur, 2005

Waffen”, 11×145cm, Spaten, 2004

Wastelands” (siehe FOTO)/“Badlands”(siehe FLACH)/“Jericho

Madhouse

Horten/Düsseldorf, 1999

Installation: Styropor, Nylonfäden/Videoprojektion „Ritterstrip“

Der Ritter

1996 - 2000

Zwischen 1996 und 2000 entstanden
zur Auseinandersetzung mit der Figur
des Ritters, seinen mythologischen
Möglichkeiten, dem Schwert im Stein
oder Kreuz auf dem Grab, der fliegenden
Burg oder dem Raumschiff, Don Quijote
oder Obi Wan, zahlreiche Zeichnungen,
Drucke, Objekte, Installationen,
Performances und Videos